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10. December 2025 : Neues DFG-Netzwerk „Globale Virtuelle Arbeit“ startet an der Universität Osnabrück
Am 26. und 27. November startete das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Wissenschaftsnetzwerk „Globale Virtuelle Arbeit: Interdisziplinäre Perspektiven und Integrative Ansätze“ mit einem ersten Netzwerktreffen an der Universität Osnabrück. Das Netzwerk wurde von Herrn Tobias Blay von der Universität Göttingen gegründet und wird durch Sofia Schöbel von der Universität Osnabrück unterstützt.
Das Netzwerk bringt 15 Nachwuchswissenschaftler*innen aus den Bereichen Internationales Management, Wirtschaftsinformatik sowie Personalmanagement und Organisationsverhalten zusammen, um gemeinsam Forschung zu globaler virtueller Arbeit zu betreiben. Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen in global agierenden Organisationen, die durch die Digitalisierung und die COVID-19-Pandemie beschleunigt wurden, zielt das Netzwerk darauf ab, ein integriertes Verständnis dieser neuen Arbeitsformen zu entwickeln. Bisher ist die Forschung in diesem Bereich fragmentiert und oft disziplinär begrenzt. Globale virtuelle Arbeit umfasst die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Teams, die durch technologiegestützte Kommunikation ermöglicht wird – eine Entwicklung, die eine neue Herangehensweise an Management und Organisation erfordert.
Im Rahmen des zweitägigen Treffens standen der Aufbau von Beziehungen zwischen den Wissenschaftler*innen, das gegenseitige Verständnis unterschiedlicher theoretischer und methodischer Perspektiven sowie die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprojekte im Vordergrund. Zwei inspirierende Forschungsvorträge von Jella Pfeiffer (mit Julia Seitz und Michael Knierim) und Jason Thatcher bereicherten das Programm und regten lebendige Diskussionen an.
Das Netzwerk ist für zwei Jahre angelegt und plant insgesamt drei Treffen.
