Fachbereich 9

Wirtschaftswissenschaften


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posydiv

Prozessorientierte Systeme für mobile Dienstleistungen in der Gesundheitsversorgung

Projektbeschreibung

Die Versorgung der Gesellschaft mit Gesundheitsdienstleistungen stellt – vor dem Hintergrund der spezifischen demographischen und epidemiologischen Entwicklung in westlichen Industrienationen – auch in Deutschland eine der größten zukünftigen Herausforderungen dar. Zukünftige Bedarfsszenarien gehen von einem Mix aus ehrenamtlichen Helfern (inkl. Angehörigen) und gering bis hoch qualifizierten Health Professionals aus, um die Versorgung mit nicht-stationären Leistungen des Gesundheitswesens sicherzustellen. Hierfür relevante Informationen existieren dabei in der Regel in Form umfangreicher papierbasierter Standards wie Leitlinien oder Behandlungspfaden, sind allerdings für die Verwendung am Point of Care bislang kaum praxisgerecht aufbereitet. 
Mobilen IT-Assistenzsystemen kann dabei potenziell eine Schlüsselrolle zukommen, wenn sie im Rahmen informationstechnisch vernetzter Gesundheitsversorgung die Arbeit und Koordination der Prozesse unterstützen. So können sie dem Bedarf an gemeinsamen Informationen und abgestimmten Prozessen gerecht werden und insbesondere der Beschreibung aus diesen ableitbarer, nicht-stationärer Dienstleistungen dienen. Ziel von [posydiv] ist die Überführung in den Markt von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen zu einem Werkzeug, mit dem zur Qualitätssicherung der Gesundheitsdienstleistungen Ablaufinformationen zu den Versorgungsprozessen mobil und IT-basiert zur Verfügung gestellt werden können. Anhand dieser soll es den Endanwendern ggf. auch möglich sein, durch die Abläufe geführt zu werden. Dazu wird eine IT-Lösung zur Aufbereitung von Prozessen zur Nutzung auf mobilen Endgeräten konzipiert, umgesetzt und zusammen mit Partnern bereits mit Inhalten konfiguriert auf den Markt gebracht, die den Dienstleistern intuitiv und ergonomisch benötigtes Prozesswissen bereitstellen kann.

Projektkonsortium

Das Projekt wird am Lehrstuhl für Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik (IMWI) der Universität Osnabrück durchgeführt.

Förderung

Die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist ein wichtiges Ziel niedersächsischer Landespolitik. Das Land wird hierbei durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Der Bereich „Innovationen und wissensbasierte Gesellschaft“, in dem das Projekt posydiv gefördert wird, wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur verantwortet. Das Projekt wird als Kompetenz-Spin-off im Bereich „Förderprogramm Innovation durch Hochschulen“ gefördert

Laufzeit

01.11.2012 - 31.10.2014