Fachbereich 9 - Wirtschaftswissenschaften

Forschungszentrum INSTITUT FÜR UMWELTSYSTEMFORSCHUNG


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Neues DFG-finanziertes Projekt zum Thema "Partizipative Visionsbildung für kollektives Handeln im Management natürlicher Ressourcen".

Am 01.05.2022 startete am Fachgebiet Umweltökonomie ein neues DFG-finanziertes Projekt zum Thema "Partizipative Visionsbildung für kollektives Handeln im Management natürlicher Ressourcen".

Es gehört zu einem neuen Cluster von Forschung des Fachgebiets zu der Frage, wie partizipative Ansätze für Landwirtschaft und natürliches Ressourcenmanagement am besten gestaltet werden sollten, und welche spezifischen Methoden am effektivsten sind.
In dem neuen Projekt untersuchen Juan Felipe Ortiz-Riomalo und Stefanie Engel den Ansatz der partizipativen Visionsbildung (PVB) und seine Auswirkungen auf die (Über-)Nutzung natürlicher Ressourcen. Geplant sind Feldexperimente mit Landwirten in Kolumbien.

Das Projekt stützt sich auf die Konzepte und Methoden der Institutionenanalyse, der Verhaltenswissenschaften und der experimentellen Ökonomie. Es wird in strategischen sozial-ökologischen Systemen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Wasser- und Nahrungsmittelversorgung und der Lebensgrundlagen in der Andenregion durchgeführt. Konkret konzentriert sich das Projekt auf die Feuchtgebietsökosysteme der Seen Sonso, La Cocha (auch bekannt als Guamuez) und Tota in Kolumbien, in den Departements Valle del Cauca, Nariño und Boyacá. An diesen Orten müssen die betreffenden Akteure Partikularinteressen mit gesellschaftlich erwünschten sozial-ökologischen Ergebnissen in Einklang bringen.

Ansprechpartner in unserem Team ist Dr. Juan Felipe Ortiz-Riomalo.
Die Laufzeit des Projekts beträgt zwei Jahre.